Jagdbilder

Für Zeder wurde heuer die Jagdsaison frühzeitig beendet. Der Grund dafür ist aber nichts schlimmes, ganz im Gegenteil 😉

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Abenteuer Weltausstellung

Obwohl es in Wachtelhund-Kreisen in Deutschland eher verpönt ist, auf reine Schönheits-Ausstellungen zu gehen, haben wir es gewagt, mit insgesamt 5 Hunden aus unserer Zucht (die noch nie vorher ausgestellt wurden) auf die World Dog Show der FCI (WDS 2017) – also die ranghöchste aller Ausstellungen – die in diesem Jahr in Leizig stattfindet, zu melden. Am 9. November war es soweit und wir haben unsere Hunde bei internationaler Konkurrenz im Ring einem erfahrenen Allgemeinrichter (der für alle Rassen zugelassen ist) vorgestellt.

Zeder wurde in der offenen Klasse mit SG bewertet und kam auf den 4. Platz

Zusammen mit Yaska und Zita durfte sie anschliessend als Zuchtgruppe der Deutschen Wachtelhunde die Rasse im Ehrenring vor grossem Publikum vertreten. Leider gibt es davon kein Bild sondern nur von der Vorbegutachtung.

Den gesamten Bericht gibt es HIER zu lesen.

Anprobe

Da Hartmut eigentlich für Zita eine Schutzweste bestellen wollte, vorauss. bei Hunde-Navi, und nach Alsfeld fahren zum ausmessen hätte ich gern die Gelegenheit genutzt, in diesem Zusammenhang zu fragen, ob sie Zeders Weste ändern können.

Er lässt sich aber zuviel Zeit damit und hat es sich anscheinend doch anders überlegt. Nach einem Telefonat mache ich nochmal Bilder von der Weste, bevor ich diese einschicke. Der versprochene Anruf oder Email, ob das machbar ist kommt und kommt nicht.

Wir haben inzwischen Zita mal die Weste anprobiert. Sie scheint über die Brust stärker zu sein als Zeder und die Weste passt ihr noch schlechter. Sonst hätte ich sie evtl. abgegeben und Zeder eine neue geholt.

Nun hab ich endlich eine Handnähahle mit Nadeln usw. bestellt, ein stabiles Band besorgt und jetzt werden wir es selbst versuchen. Ich hatte ja schon angezeichnet, wo es zwackt und was weg soll – zwischendurch können wir auch noch mal anprobieren.

Übungstage

Anfangs der Woche war extrem wechselhaftes Wetter und sehr nass. Donnerstags hab ich dann eine Schweissfährte gelegt und Freitag früh gearbeitet, in24 die Fährte vom letzten Oktober, aber andersrum. Am zweiten Haken wollte sie geradeaus, aber an den beiden Stellen wo ich erst falsch gelaufen war (kurzer Widergang) hat sie den Weg gefunden. Es war so einigermassen. Auf jeden Fall arbeitet sie jetzt ohne lang vorher zu hungern, war nur das Frühstück ausgefallen.

Freitag Nachmittag und Samstag auf EPB Linden, Hunde nur im Auto.

Sonntag Übung im Soonwald, eigentlich war ich garnicht richtig vorbereitet. T. hat einen Hasen dabei, ich getraue mich aber nur Zeder am langen Riemen die Schleppe arbeiten zu lassen. Klappt eigentlich ganz gut. – Zita probiert auch mal auf kurze Entfernung und bringt den Hasen, ist das erste mal.

Danach ist Grillen an der Kamphütte angesagt, und Gruppenfoto. Anschliessend werden die Hunde nacheinander abgerufen, Zeder, Yaska und Zita bleiben als letzte und liegen bombenfest. Klappt doch!

Heute noch mal Hasenschleppe im Garten, sie ist mit Feuer und Flamme dabei, es hapert aber mit dem flotten aufnehmen. Noch zweimal auf kurze Entfernung, das ist ok.

erneuter Ausflug

Zurück aus dem Urlaub hatten wir letzte Wochen auf dem Stoppelacker hinter dem Hof eine lange Schleppe mit dem Apportiersack gemacht, ebenso Freitags noch eine Federwildschleppe in Rod, alles ok.

Am Sonntag beim Hundekurs nur Gehorsamsübungen, Standruhe sowie Ablegen mit Schuss. Bei der nachfolgenden Schweissarbeit in Prüfungslänge war sie etwas gehemmt zum vorangehen, evtl. auch durch die Pfotenverletzung (Schnitt im Ballen) geländemässig teils übervorsichtig, hat aber sonst gut gesucht und wurde im Verlauf der Arbeit besser.

Anfang der Woche war immer was dazwischen gekommen, deshalb sollte heute noch mal Haarwild und Feerwildschleppe auf dem Stoppelacker geübt werden. Es war auch sehr windig und die Schleppspur evtl. nicht so stabil.

Zeder angesetzt, läuft los, bleibt dann stehen, schaut sich um „was soll ich eigentlich machen?“ – besinnt sich und verschwindet über die Strasse Richtung Grube im Wald. :-((

Also erst mal zurück, Auto geholt und an die Ecke der Grube gefahren – den Tracker hat sie ja um. Sie treibt im Wald hinter der Grube ihr Unwesen, ist ja nur ca 1 km weg, aber da kommt man nur auf weiten  Umwegen hin, was nichts bringt, sie kommt näher, entfernt sich wieder, dann geht es Richtung „Läuskippel“ in den Weyerer Wald.  Ich habe inzwischen getauscht und versuche mit dem geländegängigen Jeep näher dran zu kommen, nichts zu machen, auf einem Wildacker fast festgefahren. Bevor es ganz dunkel wird lieber raus aus dem fremden Wald. Auch vom Münsterer Waldrand ist nicht näher dranzukommen, da sie ständig in Bewegung ist und teilweise auch zu hören. Dann ist auch noch der Handyempfang weg.

Also wieder zurück an die Strasse in Wartestellung. Endlich scheint sie auf dem Rückweg zu sein, kommt quer durch die Grube, durch den Tümpel . . . nein sie hat nur ein Bad genommen und nimmt den bequemen Weg aussenrum, wo sie auf dem bekannten „Wechsel“ nach Hause will.  Nach 3 1/2 Stunden können wir sie dann endlich kurz vor der Strasse einsammeln.

Wäre da nicht die stark befahrene Strasse, könnte man in Ruhe abwarten, bis sie selbst wieder zuhause eintrifft.  Aber jede Strassenquerung ist eine hohes Risiko, erst recht im dunkeln.

Nun ist sie wohlbehalten zurück, aber ausbildungstechnisch war diese Übung eher kontraproduktiv.

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Übrigens zeigt Zenzi in diesem Jahr ganz ähnliche Verhaltensweisen und hat beschlossen, nicht zur GP anzutreten.

3 x Z

Hurra, gestern hat Zita die EPB bestanden. Und nicht nur das, sie bekam auch den Ehrenpreis als bester Stöberhund – genau wie Zeder vor einem Jahr (gleicher Ort, gleiche Prüfung) – das muss man zur Erinnerung im Bild festhalten! Mama  Yaska muss auch aufs Bild.

Nun sind die 3 Schwestern aus dem Z-Wurf  (Zeder, Zenzi, Zita) gleichermassen erfolgreich gewesen, 3 x top Leistungen bei Anlageprüfung/Hasenspur und 3 x EPB bestanden, 3 x geröntgt und gesund = 3 x zuchttauglich. Nur von den Brüdern wurde keiner auf DW-Prüfungen geführt – eigentlich schade.